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Kindersitz Gruppe 3

Kindersitz Gruppe 3Frischgebackenen Eltern liegt insbesondere eines besonders am Herzen: die Sicherheit ihres eigenen Kindes! Ob nun zu Hause oder unterwegs im Auto! Daher ist unter anderem die Anschaffung eines guten Kindersitzes alternativlos! Dumm nur, dass die Suche nach einem passenden Kindersitz schnell verwirrend sein kann. Liest man nämlich die gängigen Produktbeschreibungen, wimmelt es nur so von Begrifflichkeiten. Unterschiedliche Gruppen, denen die einzelnen Kindersitze zugeordnet sind, tun hierbei ihr übriges. Wir wollen Ihnen allerdings helfen und für Sie insoweit Licht ins Dunkel bringen, als dass wir Ihnen die einzelnen Normgruppen der Kindersitze näher vorstellen. Daher möchten wir Ihnen im Folgenden erläutern, was sich hinter dem Begriff Kindersitz Gruppe 3 verbirgt, was einen guten Kindersitz Gruppe 3 ausmacht und wie der Kindersitz Gruppe 3 von Kindersitzen anderer Gruppen unterscheidet. Und natürlich informieren wir Sie darüber, was sie beim Kauf von einem Kindersitz Gruppe 3 zu beachten haben.

Was zeichnet einen guten Kindersitz Gruppe 3 aus?

Ehe wir Ihnen erläutern, was einen guten Kindersitz Gruppe 3 auszeichnete, wollen wir Ihnen zum besseren Verständnis zunächst erläutern, was unter einem Kindersitz Gruppe 3 überhaupt zu verstehen ist. Hierbei handelt es sich nämlich um einen Kindersitz, der für Kinder mit einem Gewicht zwischen 22 und 36 kg geeignet ist.

Ein guter Kindersitz Gruppe 3 zeichnet sich durch die gleichen Qualitätskriterien aus, die auch für die anderen Arten von Kindersitzen gelten. Namentlich sind dieses ein hohes Sicherheitsniveau, eine gute Ergonomie, eine einfache Bedienung, eine hochwertige Qualität und sonstige Ausstattungsmerkmale, die im Alltag von Nutzen sein können.

Von welchen Gruppen ist der Kindersitz Gruppe 3 zu unterscheiden?

Interessanter ist da schon die Frage, von welchen Gruppen der Kindersitz Gruppe 3 zu unterscheiden ist. Zuvörderst ist in diesem Zusammenhang die Gruppe 0/0+ zu nennen. Hierbei handelt es sich um Kindersitze, die für Kleinstkinder bis zu einem Gewicht von 13 kg geeignet sind. Die Terminologie Kindersitz ist hierbei sogar ungenau. So bezeichnet man die Kindersitze dieser Normgruppen als Babyschalen. Sie unterscheiden sich von einem Kindersitz Gruppe 3 dadurch, dass sie im Fahrzeug rückwärts gerichtet montiert werden (sogenannte Reboarder).

Darüber hinaus ist der Kindersitz Gruppe 3 von den Kindersitz Gruppe1 abzugrenzen. Der Kindersitz Gruppe 1 ist für Kinder mit einem Gewicht zwischen neun und 18 kg gedacht. Hierbei handelt es sich um Kindersitze, die in der Regel vorwärts gerichtet eingebaut werden. Vereinzelt gibt es aber auch in dieser Kategorie durchaus Modelle, die rückwärts gerichtet eingebaut werden. Der Einbau ist bei diesen Kindersitzen zumeist etwas aufwändiger, dafür ist die Crashbelastung durch eine gleichmäßige Abstützung in der Kindersitzschale vor allem bei einem Frontcrash niedriger.

Unser Tipp: Sogenannte Reboarder der Gruppe 1 können also mit dem gleichen Vorteil aufwarten wie die Babyschalen. Dieses ist insbesondere deshalb so wichtig, da bei den Babys bzw. Kleinstkindern die Muskulatur noch nicht so stark ausgebildet ist, als dass sie etwaige Aufprallkräfte bei einem Unfall ausreichend absorbieren könnten.

Und schließlich ist der Kindersitz Gruppe 3 von dem Kindersitz Gruppe 2 zu unterscheiden. Bei den Kindersitzen Gruppe 2 handelt es sich um Kindersitze, der für Kinder zwischen 15 und 24 kg geeignet sind.

Unser Tipp: Viele Hersteller bieten auch Kindersitze an, die eine Kombination aus mehreren Gruppen darstellen. Hierbei handelt es sich um sogenannte mitwachsende Kindersitze. Diese haben den Vorteil, dass sie über viele Jahre hinweg benutzt werden können, da sie quasi mit dem Kind mitwachsen. Aus kostentechnischer Sicht durchaus zu begrüßen! Dennoch sollten Sie auch bei diesen Kindersitzen darauf achten, dass das Sicherheitsniveau sehr hoch ist. Lesen Sie entsprechende Testberichte daher mit größter Aufmerksamkeit durch!

Worauf muss ich beim Kauf von einem Kindersitz Gruppe 3 achten?

Stellt sich abschließend die Frage, worauf Sie beim Kauf von einem Kindersitz Gruppe 3 achten sollten. Und das ist ein maßgeblicher Aspekt: Sie sollten sicherstellen, dass der Kindersitz Gruppe 3 auch tatsächlich für ihr Kind geeignet ist. Wir haben Ihnen die unterschiedlichsten Normgruppen bereits vorgestellt. An dieser Stelle aber nochmals der Hinweis, dass es für die richtige Eingruppierung auf das Körpergewicht Ihres Kindes ankommt. Soweit in vielen Produktbeschreibungen auch Angaben zum Alter vorhanden sind, handelt es sich hierbei lediglich um eine weitere Orientierungshilfe. Für die finale Kaufentscheidung kommt es aber allein auf das Körpergewicht Ihres Kindes an.

Und noch etwas: Die Anschaffung insbesondere von einem Kindersitz Gruppe 3 ist sicherlich nicht ganz billig. Allerdings lohnt sich hierbei vor allem der Kauf eines neuen Kindersitzes, da Sie bei diesem davon ausgehen können, dass er den neuesten Sicherheitsvorgaben und Sicherheitsstandards entspricht. Wenn Sie hingegen nur einen Kindersitz Gruppe 3 in gebrauchter Version erwerben, besteht die Gefahr, dass sich in seinem Inneren bereits Risse oder andere Schäden befinden, die Sie mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen, die aber die Sicherheit in erheblicher Weise beeinträchtigen können.

Fazit
Wer sich auf die Suche eines passenden Kindersitzes für sein Kind macht, kann schnell verwirrt sein. So gibt es nicht nur unterschiedliche Hersteller, sondern auch Kindersitze in den unterschiedlichsten Gruppierungen. Die einzelnen Gruppierungen sollen aber nicht für zusätzliche Verwirrung sorgen, sondern Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Denn anhand der einzelnen Gruppen können Sie ermitteln, welcher Kindersitz für Ihr Kind auch tatsächlich der Passende ist. Bei dem Kindersitz Gruppe 3 handelt es sich insoweit um einen Kindersitz, der für Kinder mit einem Gewicht zwischen 25 und 36 kg geeignet ist. Ein guter Kindersitz Gruppe 3 zeichnet sich dabei durch die typischen Qualitätsmerkmale, die für alle Kindersitzgruppen gelten, aus. Namentlich sind dieses ein hohes Sicherheitsniveau, eine gute Ergonomie, eine einfache Bedienung und eine hochwertige Qualität bzw. Verarbeitung. Wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie sicher sein, Ihrem Kind auch unterwegs die größtmögliche Sicherheit zu bieten.