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Kinderschalensitz

KinderschalensitzWenn Sie zu den frischgebackenen Eltern gehören, die sich auf die Suche nach einem für ihr Kind passenden Kindersitz machen, werden Sie es sicherlich schon gemerkt haben: Das kann schnell kompliziert werden! Das verwundert allerdings wenig, wenn man sich nur die vielfältigen Angebote und die vielfältigen Hersteller, die es heutzutage für Autokindersitze gibt, näher betrachtet. Und dann wären da noch die vielfältigen Modellvarianten. Aber keine Sorge, wir möchten Sie hier an die Hand nehmen und Ihnen die einzelnen Modellvarianten näher vorstellen. Im Folgenden möchten wir hierbei auf den Kinderschalensitz eingehen. Wir werden Ihnen erläutern, was einen guten Kinderschalensitz ausmacht, wovon sich der Kinderschalensitz von anderen Kindersitzmodellen unterscheidet und worauf Sie beim Kauf von einem Kinderschalensitz achten sollten. So können Sie sicher sein, den Überblick zu behalten. Und: Sie werden den für Ihr Kind besten Kinderschalensitz finden!

Was macht einen guten Kinderschalensitz aus?

Beleuchten wir zunächst die Frage, wodurch sich ein guter Kinderschalensitz auszeichnet. Denn nur, wenn Ihnen das bewusst ist, werden Sie in der Lage sein, auch den wirklich besten Kinderschalensitz zu finden. Und: Es gibt eine Menge an Qualitätskriterien, die ein Kinderschalensitz erfüllen muss, um für sich auch wirklich das Prädikat „gut“ in Anspruch nehmen zu können.

So muss er sich zuvörderst durch ein möglichst hohes Sicherheitsniveau auszeichnen. Stellt sich nur die Frage, woran Sie erkennen wollen, wie es um das Sicherheitsniveau von einem Kinderschalensitz wirklich bestellt ist. Liest man den einzelnen Herstellerbeschreibungen, drängt sich der Eindruck auf, dass jeder Kinderschalensitz eine 100-prozentige Sicherheit garantiert. Aber halt: Sie sollten sich schon frühzeitig darüber im Klaren sein, das es eine 100-prozentige Sicherheit gerade im Straßenverkehr nicht geben kann. Ziel muss es aber sein, Ihrem Kind ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Und bei welchen Kinderschalensitz genau das möglich ist, können Sie am besten den Crashtests renommierter Testinstitute entnehmen. Diese nehmen regelmäßig die Sicherheitstechnologien der einzelnen Hersteller näher unter die Lupe. Eine hochwertige Sicherheitstechnologie erkennen Sie insbesondere daran, dass der jeweilige Kinderschalensitz bei einem etwaigen Seiten- oder Frontcrash geringe Belastungswerte aufweist. Mithin sind diese ein eindeutiges Indiz für ein hohes Sicherheitsniveau.

Darüber hinaus können weitere Ausstattungsmerkmale Anhaltspunkte liefern, wie das Sicherheitsniveau von einem Kinderschalensitz einzuordnen ist. Ist beispielsweise der Kinderschalensitz mit der sogenannten ISOFIX Technologie ausgestattet, spricht dieses ebenfalls für einen hohen Sicherheitsstandard. Warum das so ist? Ganz einfach: Bei dem ISOFIX System handelt es sich um ein besonderes Befestigungssystem, das Ihnen ermöglicht, den Kinderschalensitz mit der fahrzeugeigenen Karosserie zu verbinden. Das hat den unweigerlichen Vorteil, dass zum einen der Kinderschalensitz besonders fest mit dem Fahrzeug verankert ist. Zum anderen ist die Installation äußerst simpel. Es ist also nicht zu erwarten, dass Ihnen hierbei ein Fehler unterläuft. Insgesamt zeichnet sich das ISOFIX System also durch seine besonders feste Verankerung und die leichte Handhabe aus. Beides Aspekte, die sich zwangsläufig positiv auf die Sicherheit auswirken.

Des Weiteren hat sich in sicherheitstechnischer Hinsicht die sogenannte Fangkörpertechnologie bewährt. Hierbei ist der Kinderschalensitz mit einem sogenannten Fangkörper ausgestattet, der aufgrund seiner energieabsorbieren Materialien besonders geeignet ist, etwaige Aufprallkräfte angemessen aufzufangen und weitflächig zu verteilen. Die Aufprallwucht, der Ihr Kind bei einem etwaigen Unfall ausgesetzt sein kann, kann hierdurch deutlich minimiert werden.

Ein weiteres Qualitätskriterium, welches einen guten Kinderschalentest auszeichnet, ist eine gute Ergonomie. Auch diesen Aspekt sollten Sie nicht unterschätzen. Der Rückenbereich Ihres Kindes ist viel zu sensibel, als dass Sie hier ernsthaft Abstriche in Kauf nehmen könnten. Ein guter Kinderschalensitz setzt insoweit eine komfortable Polsterung und eine gute Beinauflage voraus. Darüber hinaus soll sich Ihr Kind aber natürlich auch in sonstiger Weise im Kinderschalensitz pudelwohl fühlen. Das bedeutet, dass das Platzangebot für Ihr Kind angemessen sein sollte. Darüber hinaus sollte der Kinderschalensitz über ein gutes Belüftungssystem verfügen, damit Ihr Kind nicht unnötig ins Schwitzen gerät. Alles Punkte, die im Hinblick auf die Ergonomie zu beachten sind.

Des Weiteren sollte sich ein guter Kinderschalensitz auch durch eine angenehme Bedienbarkeit auszeichnen. Was wir damit meinen? Zum einen ein gewisses Maß an Tragekomfort für Sie. Dieser ist aber nur gewährleistet, wenn das Eigengewicht vom Kinderschalensitz überschaubar ist. Hier sollten Sie, wenn eben möglich, ebenfalls keine Abstriche in Kauf nehmen. Unterschätzen Sie den Aspekt des Eigengewichtes nicht. Insbesondere, wenn Sie häufige Fahrzeugwechsel zu vollziehen haben, werden Sie für für ein geringes Eigengewicht äußerst dankbar sein. Zum anderen spielen in punkto Bedienkomfort natürlich auch Aspekte wie ein komplikationsloser Ein- und Ausbau oder ein komplikationsloser Anschnallvorgang eine wichtige Rolle. Überdies sind die vorgenannten Punkte allesamt Aspekte, die sich auch wiederum in punkto Sicherheit bemerkbar machen werden. Denn nur, wenn der Kinderschalensitz einfach zu bedienen ist, können Sie davon ausgehen, diesen auch richtig zu bedienen. Und eine richtige Bedienung wiederum ist Voraussetzung für ein hohes Maß an Sicherheit.

Unser Tipp: Sollten bei Ihnen dennoch Unklarheit in Bezug auf die Bedienung auftreten, scheuen Sie sich daher nicht, frühzeitig einen Blick in die beigefügte Bedienungsanleitung zu werfen. Nochmals der Hinweis: Eine Fehlbedienung kann in sicherheitstechnischer Hinsicht gravierende Folgen haben.

Von welchen anderen Kindersitzmodellen ist der Kinderschalensitz zu unterscheiden?

Zur Beantwortung der Frage, von welchen weiteren Kindersitzmodellen der Kinderschalensitz zu unterscheiden ist, hilft ein Blick auf die gängigen Normgruppen. Hintergrund ist, dass man angesichts der vielfältigsten Varianten von Kindersitzen im Allgemeinen schnell den Überblick verlieren kann. Da kann es im Rahmen der Kaufentscheidung zwangsläufig auch einmal zu einer Verwechslung kommen. Damit Sie es Ihnen aber nicht so ergeht, stellen wir Ihnen die einzelnen Normgruppen an dieser Stelle kurz vor. So werden Sie den Kinderschalensitz ohne Mühe von den anderen Kindersitzmodellen unterscheiden können. So haben sich in der Praxis folgende Normgruppen herausgebildet:

  • i-Size: bis 23 kg, Körpergröße 40 cm bis 105 cm, ab Geburt bis 4 Jahre
  • Gruppe 0/0+: bis 13 kg, Körpergröße bis 75 cm, Geburt bis 1 Jahr
  • Gruppe I: 9 bis 18 kg, Körpergröße 75 cm bis 100 cm, 1 bis 4 Jahre
  • Gruppe II: 15 bis 25 kg, Körpergröße bis 1,25 m, 3,5 bis 7 Jahre
  • Gruppe III: 25 bis 36 kg, Körpergröße bis 1,50 m, 7 bis 12 Jahre

Dieser Auflistung können Sie bereits entnehmen, dass für die richtige Einteilung Körpergröße und Gewicht Ihres Kindes maßgebend sind. So richtet sich die seit 2014 geltende i-Size-Norm (UN R129) bei der Klassifizierung des Kindersitzes nach der Körpergröße des Kindes.  Die ECE-NORM R 44/04 hingegen teilt die Kindersitze anhand des Gewichts des Kindes in verschieden Gruppen ein.

Unser Tipp: Machen Sie nicht den Fehler, zwecks richtiger Eingruppierung allein auf das Alters Ihres Kindes abzustellen. Wir haben es lediglich als weitere Orientierungshilfe mit aufgeführt, die erwähnten ECE-Normen stellen darauf aber nicht ab. Ohnehin sollte letztlich auch immer entscheidend sein, ob der jeweilige Kindersitz, also insbesondere der Kinderschalensitz, auch tatsächlich passt!

Stellt sich nun aber noch die Frage, welcher Gruppe der Kinderschalensitz zuzuordnen ist. Und das sind die Normgruppen 0/0+, die insoweit die Babyschalen widerspiegeln.

Worauf muss ich beim Kauf von einem Kinderschalensitz achten?

Zuvörderst ist an dieser Stelle noch einmal auf die oben beschriebenen Qualitätskriterien zu verweisen. Das kann nicht häufig genug wiederholt werden, da sie Aufschluss geben über die Qualität des Kindersitzes und damit letztlich auch über das Sicherheitsniveau von dem jeweiligen Kinderschalensitz.

Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass der Kinderschalensitz auch tatsächlich zugelassen ist. Insoweit sollten Sie den obigen ECE-Normen entsprechend, den Kinderschalensitz auf eine Prüfplakette hin untersuchen. Die Prüfplakette gemäß der ECE-Norm R 44/04 ist zumeist orange.

Und schließlich möchten wir Sie davor warnen, allein den Preis bei Ihrer Kaufentscheidung sprechen zu lassen. In diesem Zusammenhang wird nämlich nicht selten auf einen gebrauchten Kinderschalensitz zurückgegriffen, allein, um den Anschaffungspreis zu senken. Das kann natürlich gut gehen und Sie erfreuen sich eines Schnäppchens. Allerdings kann der Schuss genau so gut nach hinten los gehen. Was wir damit meinen? Na ja, insbesondere ein gebrauchter Kinderschalensitz birgt immer auch die Gefahr in sich, Beschädigungen aufzuweisen, die Sie mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen können. Und das wiederum kann verheerende Folgen für die Sicherheit des jeweiligen Kindersitzes haben. Wir möchten an dieser Stelle keine Panik schüren, Sie aber gleichwohl sensibilisieren.

Fazit
Die Suche nach einem passenden Kinderschalensitz kann angesichts der vielfältigen Angebote, die heutzutage am Markt erhältlich sind, schon einmal kompliziert werden. Aber nicht für Sie, wenn Sie wissen, was einen guten Kinderschalensitz ausmacht und worauf Sie beim Kauf zu achten haben! So zeichnet sich ein guten Kinderschalensitz insbesondere durch ein möglichst hohes Sicherheitsniveau aus. Das erkennen Sie unter anderem daran, dass er bei einem etwaigen Seiten- oder Frontcrash geringe Belastungswerte aufweist. Überdies bietet Ihnen die verbaute Sicherheitstechnologie einen weiteren Anhaltspunkt für das jeweilige Sicherheitsniveau. Zum Beispiel gelten Kinderschalen mit ISOFIX als besonders sicher. Weiterhin sollte auch eine gute Ergonomie gewährleistet sein. Insoweit kommt es unter anderem darauf an, dass eine komfortable Polsterung und eine gute Beinauflage vorhanden sind. Des Weiteren sollte auch ein gewisses Maß an Bedienkomfort vorhanden sein. Das umfasst Aspekte wie einen komplikationslosen Ein- und Ausbau oder einen reibungslosen Anschnallvorgang. Des Weiteren müssen Sie den die Kinderschalensitze von den übrigen Kindersitzmodellen abgrenzen. Insoweit sollten Sie sich vordergründig am Gewicht Ihres Kindes orientieren. Und: Achten Sie darauf, dass der Kindersitz auch tatsächlich zugelassen ist. Sie erkennen das der ECE-Norm R 44/04 entsprechend an einer in der Regel orangefarbenden Prüfplakette. Zudem sollte der Preis allein niemals das entscheidende Kaufkriterium sein. Sie sollten stets Bedenken, dass die Sicherheit, in diesem Falle die Ihres Kindes, über allem stehen sollte. Das gilt auch oder gerade im Straßenverkehr.